Salmo trutta fario
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website: www.forellen-angeln.info
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Die Bachforelle hat einen torpedo-förmigen und seitlich etwas zusammengedrückten Körper. Die Schwanzflosse ist nur bei Jungfischen eingebuchtet. Das Maul ist stumpf und weit gespalten, alte Männchen haben einen kräftigen Unterkiefer-haken. Der Rücken ist bräunlich oder bläulich , die Seiten sind heller mit roten und schwarzen Punkten . Die mittlere Länge ist 20 - 40 cm. Sie lebt in kalten, sauerstoffreichen Bächen, Flüssen. Die Laichzeit ist von Oktober bis Dezember. Kleintiere aller Art und Jungfische bilden die Nahrung.
Bachforellen besiedeln schnell fließende, kühle Gewässer mit Kies- oder Sandgrund in fast ganz Europa, von Portugal bis zur Wolga. Außerdem Zentralanatolien und die Kaukasusregion. Im Norden kommen sie bis nach Lappland vor. Sie fehlt in Griechenland, Korsika, Sardinien und Sizilien.
Sie ernähren sich je nach Größe und Lebensraum vor allem von Insekten und im Wasser lebenden Insektenlarven, kleinen Fischen wie der Groppe,kleineren Krebstieren sowie von Schnecken. Auch Kannibalismus ist bei der Bachforelle verbreitet. Durch ihren stromlinienförmigen Körper kann die Bachforelle sehr schnell ihre ausgemachte Beute fangen.
Bachforellen laichen von Oktober bis Januar. Die Fische fächeln durch schnelle Bewegungen des Schwanzstiels und der Schwanzflosse flache Gruben in steinigen Bodengrund, in denen sie etwa 1000 rötliche 4 bis 5 Millimeter große Eier legen. Die Fischlarven schlüpfen nach 2 bis 4 Monaten. Gelegentlich werden Hybriden aus Bachforelle und Bachsaibling gezüchtet, die wegen ihres markanten Musters Tigerforellen genannt werden.
Mit zunehmenden Alter wird die Bachforelle mehr und mehr ein Einzelgänger, der sein Revier bis aufs Äußerste verteidigt. Die größte jemals gefangene Bachforelle wog 26 kg und wurde aus einem jugoslavischen Stausee gefangen.
Eine besondere Bedeutung hat die Bachforelle als Wirtsfisch für die Glochidien der Flußperlmuschel.